Ziel ist die Einrichtung und der nachhaltige Betrieb eines MakerSpace an einer Pilotschule. Die angebotenen Szenarien, Challenges und Projekte fördern die nicht-automatisierbaren Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler Kreativität, Problemlösefähigkeit und Kollaboration sowie die Digitale Mündigkeit. Entsprechende Szenarien sind zu entwickeln und in der Praxis auf Wirksamkeit zu überprüfen. Die Begleitforschung stellt sicher, dass die Erkenntnisse über die Pilotschule hinaus nutzbar gemacht werden können.
Konkrete Projektziele
- Entwicklung eines offenen didaktischen Konzepts für Lehr-Lernangebote im Schnittfeld von Medien & Informatik und weiteren Fächern.
- Entwicklung eines adäquaten Raumkonzepts, das exploratives Lernen und Arbeiten im Schnittfeld analoger und digitaler Technologien ermöglicht.
- Entwicklung eines Weiterbildungskonzepts für die Lehrpersonen. Alle Lehrpersonen sollen befähigt werden, Lehr-Lernprozesse im MakerSpace zu begleiten und die Aneignung von Kompetenzen im Fach Medien & Informatik, überfachliche oder kernfachbezogene Kompetenzen zu unterstützen.
- Die Konstrukte Kreativität, Problemlösen, Kollaboration und digitale Mündigkeit sind soweit operationalisiert, dass sie im Rahmen der Begleitforschung messbar sind. Die Schüler*innen lernen im MakerSpace Probleme oder Fragestellungen multidisziplinär zu betrachten und kreativ zu lösen. Das kollaborative Lernen spielt eine zentrale Rolle.
- Die Wirksamkeit einzelner Szenarien/Challenges und Lernangebote im MakerSpace bezogen auf den Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen der Schüler*innen wird im Rahmen der Begleitforschung ermittelt.
- Der Making-Ansatz im schulischen Kontext wird mittelfristig als alternatives und wirksames didaktisches Konzept auch in anderen Schulen im Bodenseeraum etabliert. Langfristig werden an Hochschulen der Lehrerbildung und -weiterbildung und an Schulen MakerSpaces eingerichtet.